ASA  DDM85

Meine Ersten Eindrücke von der DDM 85 von Astrosysteme Austria.

 

Visueller / mechanischer Eindruck

 

Auch wenn die DDM rein optisch den Eindruck macht als sei sie eine normale deutsche Montierung, ist sie doch rein technisch ganz anders und hier ist auch der Punkt an dem man umdenken muß. Im positiven Sinne.

Die DDM ist schon gewaltig anzusehen. Die Dekl Achse kann man ja nun abnehmen somit ist sie wieder transportabel. IMG_4955

Das Design in Schwarz und Rot setzt ASA auch in der Montierung fort was sehr gut herüberkommt. An den Seiten der Rek. Achsen Halterung ist, das Firmenlogo auf einer CFK Platte vertieft angebracht.

Was sofort auffällt sind, die 3 USB Anschlüsse und andere Buchsen für die Kameras / Okularauszüge und sonstiges was man, auf dem Teleskop so betreiben will.

Die OK3 Kontrollbox benötigt man auch nicht mehr …. Die Elektronik ist in der Montierung untergebracht. Rutschkupplungen in dem Sinne gibt es nicht mehr. Im Betrieb macht das die Elektronik der Motoren im stromlosen Zustand ist die Montierung in den Achsen frei beweglich. Damit hier aber das Rüsten der Montierung mit dem Teleskop funktioniert muss man ja feststellen wie auch auf dem Transport. Hier sind je 2 Schrauben angebracht die man anzieht und somit die Achsen fixiert. Im Betrieb benötigt man diese nicht mehr.

Vorhandene Säulen können gut an die Basisplatte der DDM85 angepasst werden. Hier sind genügend Bohrungen vorhanden.

Die Montierung wird vor dem Kauf auf die geo. Breite des späteren Standortes grob vor eingestellt damit das spätere Pol Aligment, besser / schneller abgeht. Somit sollte man auch darauf achten die Montierung schon gut in Richtung Norden zu stellen / auszurichten um die Feinjustierung ( mechanisch ) noch gewährleisten zu können.

Alle Rändelschrauben können mit ein- und dem selben Imbus Schlüssel bedient werden.

Alles in Allem ist die DDM85 in der Verarbeitung, dem Design und der mechanischen Funktionalität optimal ausgestattet. Mir ist bis jetzt kein Punkt aufgefallen den ich anders konstruiert hätte.

 

Teleskop / Kameramontage / Verkabelung

 

z.Z. wird noch mit 48V 12,5 A Spannung an der DDM gearbeitet. Die 12V Variante ist aber in Arbeit. Netzteile für 48V 12,5 A gibt es bei Conrad.

Das Teleskop ist mit den ASA Rohrschellen im nu auf der Montageplatte verschraubt und auf die DDM aufgeschoben. Kamera montieren am OK3 wie immer. USB Kabel mit 30cm Länge passt genau auf die USB Leiste an der Montierung. Spiralkabel 8 polig vom OK3 zur DDM85 einstecken.

Ein Spiralkabel ist dabei 4 polig für die selbst zu bastelnde Stromversorgung einer jeden CCD Kamera. Habe meine STL angelötet und alles war gut.

3 poliges Spiralkabel gibt es auch für den Lüfter des ASA 12 Zöllers dazu.IMG_4961

Somit ist alles Verbunden und kein Kabel führt runter zur Rek. Achse. SUPER. Selbst meinen WLAN Stick konnte ich in die Montierung stecken und hatte wieder Netz auf dem Stewa-rechner.

Am Ende der Rek. Achse sind die Anschlüsse der Montierung die dann zum PC oder Netzteil gehen.

Zuerst steckte ich die Verbindung USB Geräte ein. Dann die Stromversorgung. Z.Z die 48 V Leitung und mit innen liegend sind je 2 Stränge für die 12V Zuleitung. Die man an ein extra Netzteil 12V anschließen kann, somit sind alle Geräte am Teleskop glücklich versorgt. Dann gibt es ein Kabel mit einer kleinen Kontrollbox, aus der 2 USB Kabel kommen. Diese werden noch nicht angesteckt. Erst muss eine Software installiert werden ( USB to serial converter ) Ab hier, über das Aufspielen der Autoslew Software bis hin zum Verbinden von The Sky hat Philipp Keller eine „Screenshot“ mäßige Anleitung geschrieben. Der folgend ist die Installation kein Problem.

 

Autoslew + The Sky + Maxim usw. Speziell “Pointing”

 

Erste Schritte mit Autoslew:

 

    *Monti ist im Gleichgewicht Rec Dec ?? Ausbalanciert


    *Montierung Gegengewichte Ostseite und in die Waagerechte bringen / Telescop
    im Westen zeig nach oben und leicht in Richtung Süden.


    *Rechnerzeit läuft nach Atomzeit / synconisieren !!


    *Location in Autoslew genau nach Google Earth ermitteln und Daten dort
    eingeben ebenso in TheSky.


    *Strom an / Autoslew starten


    *Auf das Häuschen mit der Datenleitung unten dran - klicken
    *Montierung fährt erst in Rec. dann in Dec. zum Referenzpunkt.


    *The Sky öffnen und Telescop connecten ( grünes Telescop)


    *Telescop mit den Tasten aus Autoslew auf einen Stern fahren (z.B Westseite)


    *Stern mit CCD Aufnehmen und solang Bilder machen und mit Autoslewtasten
    steuern bis Stern in der Fadenkreuz Mitte liegt ( genau )


    *dann in The Sky diesen selben Stern anklicken und bei Telescop sagen "sync."
    *in Autoslew anklicken „set new Homeposition „ übernehmen !! Dann hat er das fürs
    nächste mal wenn nicht abgebaut wird.


    *Dann kann man in Autoslew den Knopf Pointing ( kleiner Pfeil
    rechtsdaneben ) drücken und Start Pointing File klicken


    *nun in The Sky zu einem anderen Stern im Westen Bilder mit CCD machen und den Stern mit den Autoslew Tasten in die
    Fadenkreuzmitte bringen.


    * dann den Grünen Hacken in Autoslew neben dem Pointigsymbol klicken


    * nun nächsten Stern in The Sky anklicken und so weiter bis 4 Sterne
    gepointet sind.

    * dann sagen Pointing File Stopp und dann auf den Calculate Bottom drücken
    und es wird gerechnet.


    * sagen "save now and use  to next start"


    * dann den Bottom Pole Ajustment klicken und hier kommt einer erklärung am
    Schirm.


    * Stern in Meridian Nähe anfahren ( 40-60° Höhe ) also in The Sky klicken
    und hinfahren


    * dann Stern wieder zentrieren mit Autoslew und CCD Programm
    *ist er in der Mitte dann auf der Erklärung am Schirm klicken und die
    Montierung fährt ein stück aus der Mitte.


    *Nun mit den Schrauben des Azimuts den Stern wieder in die Mitte
    schrauben.... dann das Selbe für die Polhöhe.


    * muss nicht ganz passen. Ist fast in der Mitte .... aufhören und alles
    festziehen .

    Nun im Autoslew unter Pointing „clear old Configuration“ wählen.

    Pointingfile ist nun leer und es kann z.B. das Autopointing verwendet werden. Oder man fährt die Sterne einzeln ab wie oben beschrieben wenn man das Pointingfile für die Poljustage erstellt. Nur sollte man sehr viele über den ganzen Himmel verteilt aufnehmen. Da das sehr lang dauert kann man auch um das Objekt was man aufnehmen möchte, drumherum ca. 12 Sterne manuell pointen und dann wie oben schon beschrieben das Pointingfile erstellen.

    Dann kann man in diesem Bereich schon sehr lang belichten. Natürlich, nur wenn das Pointingfile gut aufgenommen wurde.

    Das Autopointing kommt noch in die Software hinein. Ist bei Philipp Keller in Arbeit. Dann wird es sehr einfach, das zu erstellen und die Montierung läuft spitze auf den ganzen Sternenhimmel gesehen.

    WICHTIG : sobald man ein neues Pointingfile erstellen will muß man vorher immer im Autoslew unter Pointing „clear old Configuration“ wählen

Hoffe das bringt Euch weiter, viel Spass beim Pointen

 

Knut

 

 

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